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Erste Weiterbildungen für Gesellen haben stattgefunden

Der Sachverständige Alexander Lange referierte mit vielen Praxisbeispielen über Außenwandbekleidungen, Fensteranschluss und Sockelabdichtung.

Die Anforderungen an Unternehmen und Fachkräfte entwickeln sich stetig weiter. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es entscheidend, in die Qualifikation der Mitarbeitenden zu investieren. Gezielte Weiterbildungsmaßnahmen steigern nicht nur die Fachkompetenz im Betrieb, sondern fördern auch die Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft. Mitarbeitende, die sich weiterentwickeln können, fühlen sich stärker mit dem Unternehmen verbunden und tragen aktiv zu dessen Erfolg bei. Zudem hilft kontinuierliche Weiterbildung dabei, Fachkräfte langfristig zu binden und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Zur Erweiterung ihres Fachwissens in den Bereichen „Außenwandbekleidung, Fensteranschluss und Sockelabdichtung“ hat der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks ausschließlich für Innungsbetriebe ein neues Angebot entwickelt: Die Weiterbildung „Außenwandbekleidung, Fensteranschluss und Sockelabdichtung“ für Gesellen, in der sich die Teilnehmer damit beschäftigen, wie eine fachgerechte Sockelabdichtung aussieht, wo typische Fehler beim Fensteranschluss lauern und wie sich Mängel an der Außenwand frühzeitig erkennen lassen.

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt mit den Zimmerer-Innungen Starnberg und Landsberg im April 2025 in Herrsching am Ammersee fanden im Juli 2025 in der Zimmerer-Innung Ansbach/Westmittelfranken und im September 2025 in der Zimmerer-Innung Rosenheim erste Veranstaltungen für die Gesellen statt, die von ö.b.u.v. Sachverständigen des Zimmererhandwerks durchgeführt wurden. Sie ließen ihre umfassende Erfahrung aus dem Sachverständigenwesen einfließen und vermittelten praktischen Tipps für die Baustelle.

Informationen zur „Weiterbildung für Gesellen“ in den Innungen/Fachgruppen vor Ort erteilen die jeweils zuständige Obermeister/Fachgruppenleiter. Die Inhalte der Weiterbildung sind praxisorientiert gestaltet und sollen den Gesellen helfen, ihre fachlichen Fertigkeiten im Austausch mit Gleichgesinnten zu vertiefen und aktuelle Herausforderungen besser zu bewältigen. Die Gesellen erfahren, welche Fehler häufig in der Praxis gemacht werden (Schadensfälle), welche Auswirkungen diese Fehler haben (Mangelfolgeschäden) und wie bekannte Fehler vermieden werden können.